Die Band

Bandmitglieder

  • Davey Havok (Gesang)
  • Adam Carson (Drums)
  • Hunter Burgan (Bass)
  • Jade Puget (Gitarre)

Bandhistorie

Irgendwann im Jahre 1991 waren ein paar Schüler (Adam Carson, Davey Havok, Mark Stopholese und Vic Chalker) einer High School im kalifornischen Ukiah so gelangweilt vom alltäglichen Schülerleben, dass sie sich zusammen schlossen und eine Band gründeten, welche sie nach kurzem (oder vielleicht auch langem) Überlegen AFI (kurz für: A Fire Inside) tauften. Dies war zu der Zeit nichts Ungewöhnliches und umso mehr überrascht es immer wieder, wenn eine solche Schülerband fast zwei Jahrzente später immer noch erfolgreich zusammen Musik macht.

Natürlich gab es im Laufe der Bandgeschichte auch einige Hürden und besonders die Anfänge gestalteten sich etwas ruckelnd. Besonders heraus stechen beim Rückblick natürlich die Mitgliederwechsel. Bereits 1992 verließ Vic Chalker die Band und wurde durch Geoff Kresge am Bass ersetzt, welcher allerdings bereits 1996 die Band wieder verließ, um sich der befreundeten Rockabilly-Band Tiger Army anzuschließen. Er wurde daher ersetzt durch Hunter Burgan (ehem. The Force), welcher auch heute noch in der Band vorhanden ist. Kurz darauf, im Jahre 1998, verließ auch Mark Stopholese die Band und wurde durch den heutigen Gitarristen Jade Puget ersetzt. Auffällig ist bis heute, dass zu diesem Zeitpunkt der Sound der Band eine entscheidende Wendung nahm, weshalb viele Fans der Meinung sind, dass mit diesem Wechsel AFI als Band endlich ihre Optimalbesetzung gefunden hat.

In Deutschland wurde die Band erstmals bekannt, als sie 2001 als Support Act von The Offspring bei uns tourten. Wirkliche Erfolge verbuchen konnten sie allerdings erst 2003 mit der Veröffentlichung des Albums Sing The Sorrow, welches nach einem Label-Wechsel erstmals von einem Majorlabel vermarktet und so auch in Deutschland einem größeren Publikum vorgeführt wurde. Ihren bisher größten Erfolg nicht nur hierzulande, sondern auch in ihrem Heimatland, den USA, konnten sie jedoch mit dem letzten Album Decemberunderground (2006) verbuchen, speziell jedoch mit der ersten Single, Miss Murder.

Diskografie

Bitte beachten: Diese Listen beinhalten nur offizielle Veröffentlichungen, welche hauptsächlich Musik von AFI enthalten. Im Laufe der Jahre gab es natürlich jede Menge Split EPs und mit wachsendem Erfolg auch eine Menge inoffizielle Veröffentlichungen wie z.B. Tributes (Cover-Versionen), Audio-Biografien, etc. Wir sind jedoch der Meinung, dass solche Veröffentlichungen in den meisten Fällen ihr Geld nicht wert sind oder sogar Inhalte haben, welche so von der Band nicht gewollt sind. Daher werden sie nicht hier aufgeführt.


Studioalben:
Answer That and Stay Fashionable (1995, Nitro Records)
Very Proud of Ya (1996, Nitro Records)
Shut Your Mouth and Open Your Eyes (1997, Nitro Records)
Black Sails in the Sunset (1999, Nitro Records)
The Art of Drowning (2000, Nitro Records)
Sing the Sorrow (2003, Dreamworks)
Decemberunderground (2006, Interscope Records)
Crash Love (2009, Interscope Records)

EPs:
Dork EP (1992)
Behind The Times EP (1993)
A Fire Inside EP (1998)
Black Sails EP (1999)
All Hallows EP (1999)
The days of the phoenix EP (2000)
336 - Now the world Picture Disc (2003)

Singles:
Girls Not Grey (2003)
The Leaving Song Pt. II (2003)
Silver And Cold Promo (2003)
Miss Murder (2006)
Love Like Winter (2006)
Medicate (2009)

DVDs:
I Heard A Voice - Live From Long Beach Arena (2006)

Sonstige Veröffentlichungen:
A.F.I. The Early Years (2004, Nitro Records)
I heard a voice - Live From Long Beach Arena (2007)

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